Waffenmanufaktur Heckler & Koch
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Das Zeitalter nach dem zweiten Weltkrieg, war ein redlich ungewöhnlicher, um in die Rüstungsindustrie einzusteigen. Aber, wie man an der Erfolgsgeschichte Heckler&Koch’s sieht, wohl kein falscher. Das deutsche Unternehmen Heckler & Koch GmbH wurde 1949 von den Ingenieuren Edmung Heckler, Theodor Koch und Karl Axel Seidel gegründet. Hauptsitz der Waffenschmiede ist Lindenhof, gelegen in Baden-Württemberg. Heute ist Heckler& Koch einer der bedeutendsten Lieferanten für Handfeuerwaffen. Das ursprüngliche Fertigungsprogramm der Waffenschmiede waren keine Gewehre und Pistolen, sondern Maschinenteile.
Ein kurzer Blick in die Geschichte
Der heute namhafteste Hersteller von Infanterie Waffen, hat aufgrund der Rüstungsbeschränkungen nach dem zweiten Weltkrieg angefangen, mit dem produzieren von Nähmaschinenteilen, Teile für Maschinen und Werkzeuge. Erst als die Wiederaufrüstung 1955 beschlossen wurde, hat man die Fertigung von wehrtechnischen Gerät in den Produktkatalog mit aufgenommen. Den Weg auf die Erfolgsspur fand Heckler & Koch als 1959 die Deutsche Bundeswehr das G3 Infanteriegewehr zur Dienstwaffe erkor. Die Vielzahl an Produktionsaufträgen machte es notwendig, dass man das Unternehmen in zwei Bereich aufteilte. Es entstanden die Sektionen Jagd- und Sportwaffen, sowie Polizei- und Wehrtechnik.
Auch Misserfolge mussten verkraftet werden
Mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass dem Unternehmen mit der Entwicklung des G11 für die Bundeswehr sein größter Clou gelungen sei, konzentrierte man sich vollkommen auf dieses Projekt. Nach Zusammenbruches des Warschauer Paktes, verpasste die Bundesregierung der Waffenschmiede einen seiner größten Schläge. Sie beschloss, die extra entwickelte Waffe doch nicht zu kaufen. Die zwischen 1976 und 1990 investierten Gelder von rund 90 Millionen DM schienen verloren und dem Unternehmen drohte der Konkurs. Hoffnung gab die Royal Ordnance, die Heckler & Koch 1991 übernahm. 2002 folgte dann der Verkauf an eine private Investorengruppe, die einen Relaunch der Unternehmensstruktur vornahmen. Es entstanden die Sparten Zivilwaffen und Wehrtechnik/Behördengeschäft.
Der angekoppelte zivile Bereich mauserte sich zu einem eigenen Unternehmen. Heckler & Koch Jagd und Sportwaffen GmbH. Um den Bereich Wehrtechnik und Behördengeschäfte vollständig zu etablieren, kaufte man die Waffenschmiede Accuracy International. Bekannt wurde die Schmiede durch das Scharfschützengewehr der Reihe Arctic Warfare.
Bedeutung von Heckler & Koch Weltweit
Mit Stolz zählt das Unternehmen heute 88 Länder, welches von ihm beliefert werden. In den westlichen Ländern genießt Heckler & Koch fast schone eine Monopolstellung. Beliefert werden unter anderem neben den deutschen Streitkräften, Norwegen und Griechenland. Eine weitere große Einnahmequelle ist das vergeben von Lizenzen, die andere Hersteller berechtigen, diese Waffen zu fertigen. Lizenzwaffen sind unter anderem das G3 bis 1998 in Nah und Fernoststaaten, Europa und Südamerika. Heckler & Koch ist also Urheber, der weltweit meist verkauften Schnellfeuerwaffen wie das FN FAL, M16, Kalaschnikow AK-47 und dem G3.
Foto: Heckler & Koch
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